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Geoinformatik: Zukunftsweisende digitale Präsentation und Erforschung des kulturellen Erbes

Geoinformatik: Zukunftsweisende digitale Präsentation und Erforschung des kulturellen Erbes

© Prize Papers Project / The National Archives, ref. HCA 32/101/6.
"Kurs Nord-Nordost": Um die Routen historischer Schiffe nachzuvollziehen, sollen die Logbücher mithilfe digitaler Technologien automatisch ausgelesen und transkribiert werden. (Image reproduced by permission of The National Archives, UK)

Das Institut für Kartographie und Geoinformatik unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Monika Sester beteiligt sich am neuen transdisziplinären Forschungsverbund "Digitalisierung, Visualisierung und Analyse von Sammlungsgut" (DiViAS). Die Leitung des Verbunds übernehmen Forschende der Universität Oldenburg, der Jade Hochschule und des Oldenburger Landesmuseums Natur und Mensch. DiViAS wird im Programm "zukunft.niedersachsen" von Land und VolkswagenStiftung in den kommenden drei Jahren mit zunächst 2,7 Millionen Euro gefördert.

„Wir betreten auch international Neuland, indem wir bislang kaum verknüpfte wissenschaftliche Methoden und Praktiken beim Digitalisieren, Erforschen und Repräsentieren von Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten zusammenbringen wollen“, so DiViAS-Sprecherin Prof. Dr. Dagmar Freist, Historikerin an der Univesität Oldenburg. Das Projekt verbinde systematisch die Expertise aus Museums-, Geschichts- und Kulturwissenschaften mit derjenigen aus Technik und Informatik – etwa in puncto Künstliche Intelligenz (KI), Datenanalyse, Geoinformatik und dreidimensionaler Messtechnik.

So wollen die Partner neue digital gestützte Verfahren zum Erfassen und Analysieren von Sammlungsgut entwickeln, innovativ miteinander verbinden und in Form eines digitalen "Werkzeugkastens" künftig auch für andere kulturelle und wissenschaftliche Einrichtungen verfügbar machen.

Das Institut für Kartographie und Geoinformatik bringt seine Expertise im Bereich der 2D/3D-Visualisierung, sowie der Aggregation und Generalisierung raum-zeitlicher Phänomene mit in das Projekt ein.

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