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Professoren am Geodätischen Institut

Ingo Neumann

seit 1.9.2012

Geb. 1977 in Thedinghausen, Studium der Geodäsie und Geoinformatik in Hannover, 2005 Diplom, 2005-2009 wissenschaflicher Mitarbeiter am Geodätischen Institut Hannover, 2009 Promotion zum Dr.-Ing., Thema: Analyse eines erweiterten Unsicherheitshaushaltes in Parameterschätzung und Hypothesentests. 2009-2012 Wissenschaftlicher Laborleiter für Geodäsie an der Universität der Bundeswehr München. Seit 1.9.2012 Professur für Ingenieurgeodäsie und geodätische Auswertemethoden am Geodätischen Institut der Leibniz Universität Hannover.

Winrich Voß

seit 1.8.2006

Geb. 1957 in Euskirchen, Studium der Geodäsie an den Universitäten in Aachen und Bonn, anschließend höherer vermessungstechnischer Verwaltungsdienst in Nordrhein-Westfalen (Münster/Westf.), Zweites Staatsexamen 1986. Verwaltungspraxis als Dezernent für Planung und Ausführung von Flurneuordnungsverfahren (Verwaltung für Agrarordnung NRW), 1988 Wechsel zur Universität Dortmund, Lehrstuhl für Vermessungswesen und Bodenordnung im Fachbereich Raumplanung, Lehr- und Forschungstätigkeiten zu Bodenmarktstrategien, Grundstückswertermittlung, Konversion und Flächenmanagement, Betreuung EU-Studentenaustauschprogramme, Studienaufenthalte in Newcastle, Paris, Turin und Nijmegen, Promotion 1993 zum Thema „Rahmenbedingungen und Funktionsweise städtischer Bodenmärkte in Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft – ein Systemvergleich“. 1994–2006 Tätigkeit in der Stadt- und Baulandentwicklung bei der DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH, Sitz Wiesbaden, in verschiedenen Funktionen (zuletzt Geschäftsführer), seit 1.8.2006 Professur für Flächen- und Immobilienmanagement am Geodätischen Institut der Leibniz Universität Hannover. Lehre: Grundlagen der Stadt- und Regionalplanung, Flächenmanagement in Bodenordnung und Landentwicklung, Immobilienwertermittlung. Forschungsschwerpunkte: Stadtumbaustrategien, Bodenwertbildung, Baulandentwicklungsmodelle. Mitgliedschaften: Deutscher Verein für Vermessungswesen DVW), Informationskreis für Raumplanung (IfR), Gesellschaft für immobilienwirtschaftliche Forschung (gif).

Hansjörg Kutterer

2004-2011

Geb. 25.07.1965 in Karlsruhe, 1990 Diplom in Vermessungswesen (Dipl.-Ing.) an der Universität Karlsruhe (TH); 1990 bis 1994 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Geodätischen Institut der Universität Karlsruhe; 1993 Promotion zum Dr.-Ing. (Thema: Intervallmathematische Behandlung endlicher Unschärfen linearer Ausgleichungsmodelle); 1994-1996 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Rahmen eines BMBF-geförderten Projektes (GPS-Referenznetz Antarktis) am Geodätischen Institut der Universität Karlsruhe; 1996 bis 2000 wissenschaftlicher Assistent (C1) am Geodätischen Institut der Universität Karlsruhe; 2000-2004 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Geodätischen Forschungsinstitut in München (Koordinator des Projektbereichs „Dynamische Prozesse"); 2001 Habilitation (Zum Umgang mit Ungewissheit in der Geodäsie) und Privatdozentur für das Fachgebiet „Geodäsie" an der Universität Karlsruhe; 2004-2011 W3-Professor für Ingenieurgeodäsie und geodätische Auswertemethoden, Geodätisches Institut, Universität Hannover, Lehre: Grundlagen der Vermessungskunde, Ingenieurgeodäsie, Ausgleichungsrechnung und Statistik; Forschung: Messsysteme und -verfahren der Ingenieurgeodäsie, terrestrisches Laserscanning, geodätisches Monitoring, Bauwerksüberwachung, Auswertemethoden, Fehlertheorie, Qualitätsbeschreibung und –management von Messprozessen, Optimierung von Messanordnungen, Mitgliedschaften: Deutscher Verein für Vermessungswesen, Mitglied und Leitung diverser Arbeitsgruppen der IAG, IAG Fellow (seit 2003). Seit 1.5.2011 Präsident und Professor des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie (BKG) in Frankfurt/Main.

Theo Kötter

2000-2003

1976-1981 Geodäsiestudium in Bonn, danach zweijährige Referendarzeit für den höheren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst, Zweites Staatsexamen 1984, anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter und später Oberingenieur am Institut für Städtebau, Bodenordnung und Kulturtechnik der Universität Bonn. Promotion 1989 zum Thema „Wirkungen und Erfolge der Dorferneuerung“ und Habilitation 1995 für das Fach Städtebau und Siedlungswesen mit der Schrift „Integrierte ländliche Entwicklung“ bei Prof. Dr.-Ing. Klaus Borchard. 1985 Studienaufenthalt an der Universidad de Chile, Facultad di Architectura y Urbanismo.

1995-1996 Leiter der Städtebauabteilung der Landeswohnungs- und Städtebaugesellschaft Bayern GmbH, München; 1996 Studienaufenthalt in Japan zur Thematik „kostengünstiges Bauen“. 1997 Professur für Städtebau und Bodenordnung an der Hochschule Anhalt in Dessau, 1998-2000 Bereichsleiter Städtebau der Deutschen Bau- und Grundstücks-AG Bonn, anschließend Professur für Liegenschaftswesen, Raumplanung und Bodenordnung an der Universität Hannover. Zum 1.3.2003 Berufung auf die Professur C4 für Städtebau und kommunale Infrastruktur am Institut für Städtebau, Bodenordnung und Kulturtechnik der Universität Bonn. Mitherausgeber der Zeitschrift „Flächenmanagement und Bodenordnung“. Forschungsschwerpunkte: Nachhaltige Stadt- und Dorfentwicklung, Strategien der „Sozialen Stadt“, des Stadtumbaus, der Brachflächenrevitalisierung und der Konversion, Bedarfsorientierte und wirtschaftliche Infrastruktur, Entwicklung der ländlichen Räume, Integriertes Flächenmanagement.

Heribert Kahmen

1978-1986

Geb. 23.3.1940 in Senne I (Landkreis Bielefeld); 1960-1965 Studium der Geodäsie an der Universität Bonn und Technischen Universität Berlin; 1965 Dipl.-Ing.; 1969 II. Staatsprüfung (Vermessungsassessor) in Niedersachsen; 1969-1973 Wiss. Assistent an der Universität Bonn; 1970 Teilnahme an einer Expedition in Algerien; 1972 Promotion; 1973-1978 Oberingenieur an der Universität Karlsruhe; 1978 Professor am Geodätischen Institut der Universität Hannover; Vorlesungen: Vermessungskunde, Entfernungs- und -differenzmessungen mit neueren physikalischen Mitteln; 1976 - 1979 Mitglied der Special Study Group I:42 „Electronic Wave Propagation and Refraction in the Atmosphere" der IAG (International Association of Geodesy); 1979 - 1983 Mitglied der Special Study Group I:68 „Terrestrial Interferometric Methods for Geodesy and Geodynamics" der IAG; 1983 - 1986 Präsident der IAG Study Group I: 78 "Athmospheric effects on terrestrial geodetic measurements";  Arbeitsgebiete: Instrumentelle Entwicklungen zur Erfassung des Refraktionsfeldes, funktionale und stochastische Modelle refraktionsbeeinflusster geodätischer Messreihen, Modellbildung geodätischer Netze, Präzisionsortung von beweglichen Zielen mit elektronischen Tachymetern (Seevermessung), Entwicklung von rechnergesteuerten Messwerterfassungsanlagen für Deformationsmessungen an Bauwerken, Berghängen, nimmt einen Ruf auf die Professur für Allgemeine Geodäsie an der Technischen Universität zum 1.3.1986 an. 1995 - 2002 Präsident der IAG Special Commission 4: Applications of Geodesy to Engineering"; seit 2002 Chair of Sub-Commission 4.2: "Applications of Geodesy to Engineering".  

Lehrbücher

  • Elektronische Messverfahren in der Geodäsie 
  • Vermessungskunde

Hans Georg Pelzer

1977-2004

Geb. 20.1.1936 in Velbert; 30.4.1962 Dipl.-Ing., Fachrichtung Vermessungswesen, Universität Bonn; 1.5.1962 wiss. Assistent, 1.6.1965 Kustos, 23.3.1967 Akademischer Rat am Institut für Vermessungskunde der Technischen Universität Braunschweig; 12.2.1969 Dr.-Ing., TU Braunschweig; 8.6.1971 Habilitation, Fakultät für Bauwesen, TU Braunschweig, Lehrgebiet Geodäsie; 12.10.1971 Abteilungsvorsteher und Professor, Geodätisches Institut der Universität Hannover, Lehrgebiet Geodätische Messtechnik, daneben 1971/72 Lehrauftrag „Ausgleichungsrechnung" an der TU Braunschweig; im Studienjahr 1975/76 Leiter der Engeren Abteilung für Bauingenieur- und Vermessungswesen; 21.7.1977 ordentl. Professor, Lehrgebiet Allgemeine Vermessungskunde, Direktor des Geodätischen Instituts der Universität Hannover; Lehr- und Forschungsgebiete: Vermessungskunde, Ausgleichsrechnung und mathematische Statistik, Ingenieurvermessung, Positionsbestimmung auf See, Geodynamik; seit 1978 Mitglied der Deutschen Geodätischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, 1985 - 87 Dekan des Fachbereichs Bauingenieur- und Vermessungswesen, 1989 Ordentliches Mitglied der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft in der Klasse Bauwissenschaften, 1988 Ehrenmedaille "Marin Drinov" der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften, 1990 Verleihung der Ehrendoktorwürde eines Doktors der technischen Wissenschaften von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, Schweiz, 1993 Ehrenmitglied des Verbandes rumänischer Geodäten, 1993 Ehrenprofessor der Technischen Universität für Vermessung und Kartographie in Wuhan, China, 1994 Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität für Bauwesen in Bukarest. Emeritierung am  31.03.2004. Verstorben am 20.04.2006 in Arnum.

Walter Höpcke

1961-1977

Geb. 19. 8. 1908 in Kiel; 1935 bis 1941 beim Reichsamt für Landesaufnahme in der Triangulation tätig; Kriegsteilnahme und Gefangenschaft bis 1949; 1950 wissenschaftlicher Assistent; 1951 bis 1963 tätig im Niedersächsischen Landesvermessungsamt, Leiter der Trigonometrischen Abteilung; 1953 Promotion; ab 1954 Lehrauftrag „Entfernungsmessung mit neueren physikalischen Mitteln" ; 1961 Ernennung zum Honorarprofessor; 1963 Verleihung des ordentlichen Lehrstuhls für Theoretische Geodäsie; 1968 Wechsel auf den Lehrstuhl für Allgemeine Vermessungskunde; 1975 entpflichtet; Lehraufgaben bis 1978; Leiter der Abteilung für Bauingenieur- und Vermessungswesen 1966 bis 1968, Dekan der Fakultät für Bauwesen 1967/68; Mitglied der Deutschen Geodätischen Kommission und der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft; Arbeitsgebiete: Instrumentenkalibrierungen mit Lichtinterferenzen; Wirkungen des Refraktionsfeldes, insbesondere bei Streckenmessungen über See; Korrelation geodätischer Messungen; Ausgleichsrechnung; Ingenieurvermessungen; Mathematische Statistik bei der Ermittlung von Grundstückswerten; gest. zu Hannover am 2.4.1995.

Lehrbuch
  • Fehlerlehre und Ausgleichsrechnung 

Heinrich Josef Lichte

1950-1953

Geb. 8. 4. 1910 in Einbeck, Niedersachsen; 1933 I. Staatsprüfung für Vermessungsingenieure, Universität Bonn, anschl. Referendar in Westfalen und Westpreußen; 1936 II. Staatsprüfung (Vermessungsassessor) in Berlin; 1936-1939 Preußische Katasterverwaltung, Provinz Sachsen; 1939-1942 Wiss. Assistent TH Braunschweig; 1940 Dipl.-Ing., 1942-1952 Oberingenieur TH Hannover; 1947 Dr.-Ing., TH Hannover; 1950 Privatdozent für Geodäsie und Photogrammetrie TH Hannover; Vorlesungen an der TH Hannover: 1948-1953 Grundstücksvermessungen, Geodätisches Rechnen, 1949-1951 Photogrammetrie, 1950-1953 Entfernungsmessungen mit neueren physikalischen Mitteln; 1952-1953 Leiter der Kartographischen Abteilung des Nds. Landesvermessungsamtes Hannover; 1953-1956 ao. Professor TH Karlsruhe; 1956-1978 O. Professor und Direktor des Geodätischen Instituts der TH Karlsruhe; 1978 Emeritierung; seit 1956 Mitglied der Deutschen Geodätischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (1972-1974 deren Vorsitzender); seit 1957 Mitglied des Comite de Direction de l'Expedition Glaciologique Internationale au Groenland (EGIG) (seit 1964 dessen Vizepräsident); seit 1973 Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Polarforschung; Hauptarbeitsgebiete: Rechentechnik, Elektronische Distanzmessung, Höhen-, Tiefen- und Schwerbestimmung, Anwendung der Geodäsie in Entwicklungsländern und Polargebieten in Verbindung mit Expeditionen nach Liberia, Ägypten, Äthiopien und Grönland.

Walter Hans Gustav Großmann

1943-1968

Geb. 6.4.1897 in Norden; Studium der Geodäsie an der Universität Bonn und nach praktischen Tätigkeiten an der Technischen Hochschule Berlin dort Diplom; Promotion 1932; Habilitation 1937; 1932 Wiss. Mitarbeiter am Preußischen Geodätischen Institut in Potsdam; 1935 als Referent für Fragen der Berufsausbildung im Vermessungswesen und der geodätischen Wissenschaft in das Reichsministerium des Innern berufen; zum WS 1937/38 Lehrauftrag an der TH Berlin; 1938 Aufbau und Leitung der Hauptvermessungsabteilung VI in Hamburg; 1941 versetzt an das Reichsamt für Landesaufnahme in Berlin als Leiter der Zentralabteilung; zum 1.2.1943 als ordentl. Professor für Geodäsie und Direktor des Geodätischen Instituts an die TH Hannover berufen; Lehre: Vermessungskunde für Bauingenieure und Architekten, Landesvermessung und Ausgleichsrechnung für Geodäten; Forschung: Prüfung und Kalibrierung geodätischer Instrumente sowie Erprobungen im Feldeinsatz; Schweremessungen auf der Linie Capstadt-Nordkap; Horizontalpendelstation in einer Grube im Harz; 1949-50 Prorektor, 1950-51 Rektor, 1957-58 Dekan der Fakultät für Bauwesen; Emeritiert am 30.9.1965, jedoch Vertretungsauftrag bis 31.7.1968; 1950 von der Deutschen Geodätischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften als ordentliches Mitglied berufen, wurde er 1955-1960 deren Vorsitzender, 1953-1963 deutscher Vertreter der Internationalen Gravimetrischen Kommission, 1960-1963 Sekretär der Sektion Gravimetrie in der Internationalen Assoziation für Geodäsie und 1961-1963 Präsident der Kommission für Geodäsie und Geophysik bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften; 1959 Mitglied der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft; 1961 Ehrenpromotion durch die TH Stuttgart; 1965 Verleihung der Johann Josef-Ritter-von-Prechtl-Medaille durch die TH Wien und der F-R-Helmert-Denkmünze durch den Deutschen Verein für Vermessungswesen; 1967, Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, nach ihm benannt der Walter-Großmann-Weg in den Herrenhäuser Gärten.

Lehrbücher 

  • Ausgleichungsrechnung 
  • Geodätische Rechnungen und Abbildungen 
  • Vermessungskunde 

Richard Finsterwald

1942-1948

Geb. 7.3.1899 zu München; 4.11.1922 Dipl.-Ing. München; bis 31.3.1929 (mit Unterbrechungen) Volontärassistent am Mathematischen Institut der TH München; Bearbeiter mehrerer Hochgebirgskarten für den Deutschen und Österreichischen Alpenverein; 8.4. bis 31.12.1923 Baureferendar beim Straßen- und Flussbauamt in Traunstein; 23.11.1923 Dr.-Ing. Karlsruhe; 1.5. bis 15.11.1928 Geodät, Topograph und stellvertretender Leiter der von der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft veranstalteten Alai- (Pamir-) Expedition; 4.7.1929 Verleihung der Leibniz-Medaille in Silber durch die Preußische Akademie der Wissenschaften; 27.2.1930 Privatdozent für Geodäsie an der TH München; 1.4.1930 Oberassistent, 21.5.1930 Privatdozent für Geodäsie an der TH Hannover; 1934 Teilnahme an der deutschen Himalaya-Expedition; 13.12.1934 nichtbeamteter ao. Professor; 22.5.1935 zum 1.6.1935 hauptamtl. Dozent; 16.11.1939 apl. Professor; 20.10.1940 mit Wirkung vom 1.10.1940 ao. Professor für das Fach Vermessungswesen und Photogrammetrie; 21.12.1942 mit Wirkung vom 1.11.1942 ord. Professor für Vermessungswesen an der TH Hannover und Direktor des Geodätischen Instituts; 1.10.1948 ord. Professor für Photogrammetrie, Topographie und Allgemeine Kartographie an der TH München und Direktor des gleichnamigen Instituts; 1950 Gründungsmitglied der Deutschen Geodätischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften; 1957-1960 Präsidium der „Commission on Snow and Ice" bei der internationalen Union für Geodäsie und Geophysik; Ehrenmitglied der Deutschen Akademie für Städtebau, Vorsitzender und seit 1955 Ehrenpräsident der Deutschen Gesellschaft für Photogrammetrie und Ehrenmitglied des Österreichischen Vereins für Vermessungswesen; gest. 28.10.1963 in München.

Lehrbuch

  • Photogrammetrie  

Edwin Julius Reinhold Feyer

1939-1943

Geb. 15.7.1888 zu Breslau; 1.4.1914 bis 30.9.1927 Assistent für Geometrie an der TH Breslau; 26.3.1919 Dr. phil. Breslau; 15.12.1921 Privatdozent für Mathematik; 1.4.1924 Lehrauftrag für Geodäsie; 1.10.1927 Oberassistent für Geometrie; 2.1.1929 ao. Professor; 1.4.1936 bis Ende 1938 ord. Professor im Deutschen Reichsdienst an der Staatl. Chines. Tung-Chi-Universität in Woosung bei Shanghai; Ende Juni 1939 ord. Professor im Deutschen Reichsdienst an der TH Hannover, zugeteilt dem Geodätischen Institut; 16.6.1943 ord. Professor und Direktor des Geodätischen Instituts der TH Stuttgart; gest. 13.2.1948 zu Stuttgart.

Emil Adolph Paul Gast

1927-1941

Geb. 1.9.1876 zu Wiesbaden; 21.8.1897 Landmesser; 1.1.1900 bis 31.8.1906 Assistent für Geodäsie an der TH Darmstadt; 29.1.1903 Dr. phil. nat. Heidelberg; 17.5.1904 Privatdozent für Geodäsie und astronomische Ortsbestimmung an der TH Darmstadt; 1.10.1904 Dozent für praktische Geometrie; 1906 bis 1909 Leiter der Trigonometrischen Abteilung des argentinischen Generalstabs in Buenos Aires; dann wieder Dozent in Darmstadt; 1.3.1911 etatsm. Professor für Vermessungskunde an der TH Aachen; 1.6.1916 bis 23.11.1918 Heeresdienst; 1.7.1920 bis 30.6.1922 Rektor der TH Aachen; 1921 bis 1924 Leiter der mathematisch-geodätischen Studien am Militärgeographischen Institut und an der Kriegsakademie in Buenos Aires; seit 1.11.1926 wieder an der TH Aachen; 21.12.1926 zum 1.4.1927 ord. Professor für Geodäsie an der TH Hannover und Vorstand des Geodätischen Instituts; 9.12.1929 Mitglied des Kuratoriums des Ibero-Amerikanischen Instituts in Berlin; 1.1.1941 emeritiert; gest. 19.8.1941 zu Innsbruck.

Matthias Wilhelm Joseph Leopold Fritz

1927-1930 

Geb. 11.8.1893 zu Fulda; 6.8. 1914 bis 22.12.1918 Heeresdienst; 15.7.1921 Dipl.-Ing. Hannover; 1.9.1921 Assistent für Geodäsie, praktische Geometrie und Grundzüge der astronomischen Ortsbestimmung an der TH Hannover; 23.2.1926 Dr.-Ing. Hannover; 26.1.1927 Privatdozent für Vermessungskunde, hielt geodätische Rechenübungen ab, las über Topographie, Kartographie und Ingenieurgeodäsie; 1.10.1927 Oberassistent; 1.4.1930 ord. Professor für Vermessungskunde an der TH Stuttgart; gest. 27.8.1941 zu Klimjaty (Rußland).

Karl Johannes Oertel

1907-1926

Geb. 11.1.1858 zu Nürnberg; 11.8.1880 Dipl.-Ing. München; 1.4. bis 15.8.1882 Verweser der Assistentenstelle für Geodäsie und Ingenieurwissenschaften an der TH München; 1.10.1882 Ingenieur, 16.6.1892 Observator der Bayerischen Kommission für die Internationale Erdmessung; 22.12.1890 Dr. phil. München; 28.3.1896 Observator, 3.9.1906 Konservator der Univ.-Sternwarte in München; 1.1.1904 Professor; 16.9. zum 1.10.1907 etatsm. Professor für Geodäsie an der TH Hannover; 26.3.1914 Geh. Regierungsrat; 1.4.1926 emeritiert; vertrat sein Lehrgebiet bis 31.3.1927; 15.2.1928 Dr.-Ing. E.h. München, Anerkennung seiner hervorragenden Verdienste um die Geodäsie, besonders um das bayerische Landesnivellement und die astronomisch-geodätischen Arbeiten in Bayern"; las bis WS 1936/37 über sphärische Astronomie und hielt Übungen über praktische Astronomie ab; gest. 6.3.1949 zu Lehrte, Kr. Burgdorf/ Hann.

Carl Johann Conrad Reinhertz

1899-1906

Geb. 19.6.1859 zu Xanten; 2.8.1882 Qualifikationszeugnis als Feldmesser; 1.10.1883 Assistent für Geodäsie an der Landwirtschaftlichen Akademie zu Poppelsdorf; 21.6.1887 Dr. phil. Marburg; 29.11.1888 Privatdozent für Geodäsie an der Univ. Bonn; 6.6.1892 Lehrer, 1.6.1894 Professor der Geodäsie an der Landwirtschaftlichen Akademie zu Poppelsdorf; 26.7. zum 1.10.1899 etatsm. Professor für Geodäsie an der TH Hannover; 1900 Ruf als ord. Professor der Geodäsie an die Landwirtschaftliche Akademie zu Poppelsdorf; gest. 22.8.1906 zu Hannover.

Wilhelm Theodor Jordan

1882-1899

Geb. 1.3.1842 zu Ellwangen (Jagst); 1.10.1865 bis 29.2.1868 Repetent für Trigonometrie, niedere und höhere Analysis und Mechanik und Assistent für das Plan- und Terrainzeichnen und für praktische Geometrie an der Polytechnischen Schule zu Stuttgart; 1.4.1868 Professor der praktischen Geometrie und höheren Geodäsie an der Polytechnischen Schule zu Karlsruhe; 1868 bis 1871 an den Arbeiten der europäischen Gradmessung, Winter 1873 an der Rohlfschen Expedition in die Libysche Wüste beteiligt; 1.2.1875 Dr. phil. h.c. München „propter insignem rerum mathematicarum inprimis geodesiae scientiam libris compluribus ab ipso editis comprobatam propterque observationes in desertis Libyae ab eo factas" ; 25.2.1880 für 5 Jahre beigeordnetes Mitglied der Kaiserlichen Normal-Eichungskommission; 24.10.1881 zum 1.1.1882 etatsm. Professor der Geodäsie und praktischen Geometrie an der TH Hannover; führte von 1886 bis 1894 die Triangulation der Stadtgebiete Hannover und Linden durch; gest. 17.4.1899 zu Hannover.

Lehrbücher

  • Tafeln zur Tachymetrie
  • Logarithmentafeln
  • Handbuch der Vermessungskunde (Start 1877/78)

Georg Christian Konrad Hunäus

1843-1881 

Geb. 24.3.1802 zu Goslar; 4.5.1830 Markscheidergehilfe; 22.5.1831 Vizemarkscheider in Clausthal; daneben seit 3.6.1830 Lehrer der reinen Mathematik und praktischen Geometrie an der Berg- und Forstschule; seit 21.5.1831 desgl. am Gymnasium; 10.10.1835 Oberlehrer der Mathematik und der Naturwissenschaften am Gymnasium zu Celle; 4.8.1843 Dr. phil. Jena; 6.6. zum 28.9.1843 Lehrer der praktischen und (bis 1856) darstellenden Geometrie sowie des Situations- und geometrischen Zeichnens an der Höheren Gewerbeschule zu Hannover, lehrte bis 1873 auch Geognosie (Petrographie, Orographie und Grundzüge der Geologie); 27.5.1857 Professor; 22.9.1863 bis 31.12.1870 Mitglied der Verwaltungskommission der Gewerbeschulen; 19.5.1880 Geh. Regierungsrat; 1.10.1881 Ruhestand; gest. 29.3.1882 zu Hannover. - Nach ihm benannt die Hunäusstraße in Hannover. 

Heinrich Ludwig Wilhelm Arnold Deichmann

1834-1843 

Geboren am 21.5.1800 zu Hannover; 18.6.1816 Sekondeleutnant beim Artillerieregiment in Hannover; 10.3.1820 Premierleutnant beim Artillerieregiment in Stade; 1829 bis 1833 zugleich Lehrer an der Kavallerielehranstalt in Stade; 17.9. zum 1.10.1834 zweiter Lehrer im praktisch-mathematischen Fache (praktische Geometrie und geometrisches Zeichnen) an der Höheren Gewerbeschule zu Hannover; November 1834 aus dem Militärdienst entlassen mit dem Charakter als Kapitän; 1.4.1843 Kapitän und Kompagnie-Kommandeur bei der neu errichteten Kadettenanstalt zu Hannover; 27. 5. 1854 Major; 20.5.1856; Ruhestand; gest. 18.6.1870 zu Hannover. 

 

Johann Georg Friedrich Hartmann

1831-1834 

Geb. 4.7.1796 Elbingerode a. H.; 17.6.1816 Sekondeleutnant im Artillerieregiment in Hannover; 9.3.1820 Premierleutnant; seit 1821 Lehrer der praktischen Geometrie und des Situationszeichnens an der Artillerie- und Ingenieurschule zu Hannover; 28.1.1831 mit der Wahrnehmung der zweiten Lehrerstelle im praktisch-mathematischen Fache bei der Höheren Gewerbeschule zu Hannover vom Zeitpunkt der Eröffnung der Anstalt an unter einstweiliger Beibehaltung seines Dienstverhältnisses betraut; 14.10. mit Wirkung vom 1.10.1831 Lehrer für praktische Geometrie und geometrisches Zeichnen (mit letzterem Fach verbunden der Vortrag über darstellende Geometrie); 8.12.1831 aus dem Militärdienst entlassen mit dem Charakter als Kapitän; nebenamtlich Lehrer der mathematischen Geographie an der Generalstabs-Akademie; gest. 24.8.1834 zu Hannover.