Das Geodätische Institut ist ein Institut der Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie.

Wir forschen und lehren im Bereich der Ingenieurgeodäsie und der geodätischen Auswertemethoden sowie im Bereich des Flächen- und Immobilienmanagements.

AKTUELLE MELDUNGEN DES GEODÄTISCHEN INSTITUTS

Neues Forschungsprojekt: Korrektur von GNSS-Mehrwegeeffekten für die zuverlässige Eigenlokalisierung von hochautomatisierten Fahrzeugen in innerstädtischen Bereichen (KOMET)

© Ch. Skupin (Bosch)
Logo KOMET-Projekt (BMWi/TÜV Rheinland)

Aufgrund der komplexen GNSS-Signalausbreitung (Signalabschattung, Mehrwegeeffekte) in urbanen Umgebungen ist die Bestimmung einer genauen und robusten Positionslösung eine besondere Herausforderung - z.B. bei der Ortung in engen Straßenschluchten. Die Arbeiten im Forschungsvorhaben konzentrieren sich daher auf die Entwicklung und Anwendung innovativer Korrekturverfahren zur Reduktion auftretender Mehrwegeeffekte, um die trägerphasenbasierte GNSS-Ortung zu verbessern.

In einem Verbundvorhaben, finanziert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und begleitet durch den TÜV Rheinland, erfoscht eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe der Leibniz Universität Hannover (Institut für Erdmessung) gemeinsam mit den Firmen Bosch (Hildesheim) und Geo++ (Garbsen) ein robustes und genaues Konzept sowie Korrekturverfahren zur optimalen Fahrzeugortung in urbanen Umgebungen, basierend auf Verfahren der Satellitennavigation (GPS/GNSS). Das Vorhaben wird im Fachprogramm Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien im Themenfeld Hochgenaue Lokalisation durchgeführt.

Nach heutigem Stand der Technik ist eine zuverlässige Ortung im innerstädtischen Umfeld für das hochautomatisierte Fahren nur durch eine umfassende Fusion eines GNSS-Sensors mit verschiedenen kostspieligen Sensoren (Radar, Video, Lidar) zu erreichen. Gelingt es, den notwendigen GNSS-Sensor mit den zu entwickelnden Korrekturverfahren in seiner Genauigkeit und Robustheit zu steigern, kann die sichere Lokalisierung mit einem wesentlich geringeren Aufwand für weitere Sensoren (bildgebende, etc.) realisiert werden. Das Vorhaben leistet seinen Beitrag mit dem Ziel, dem hochautomatisierten Fahren im innerstädtischen Bereich zu wirtschaftlichem Erfolg zu verhelfen.

Die Professur von Prof. Dr.-Ing. Schön beteiligt sich aktiv an diesem Vorhaben mit der Entwicklung methodischer Konzepte und mathematischen Modellierungen der GNSS-Signaleigenschaften sowie Analyse der notwendigen Modellparameter zur Beschreibung der GNSS-Signalcharakteristiken, die als Grundlagen der neuen Korrekturkonzepte dienen.


Nähere informationen erfahren Sie auf den Seiten der Professur für Positionierung und Navigation

AKTUELLE MELDUNGEN AUS DER FACHRICHTUNG GEODÄSIE UND GEOINFORMATIK

Neues Forschungsprojekt: Korrektur von GNSS-Mehrwegeeffekten für die zuverlässige Eigenlokalisierung von hochautomatisierten Fahrzeugen in innerstädtischen Bereichen (KOMET)

© Ch. Skupin (Bosch)
Logo KOMET-Projekt (BMWi/TÜV Rheinland)

Aufgrund der komplexen GNSS-Signalausbreitung (Signalabschattung, Mehrwegeeffekte) in urbanen Umgebungen ist die Bestimmung einer genauen und robusten Positionslösung eine besondere Herausforderung - z.B. bei der Ortung in engen Straßenschluchten. Die Arbeiten im Forschungsvorhaben konzentrieren sich daher auf die Entwicklung und Anwendung innovativer Korrekturverfahren zur Reduktion auftretender Mehrwegeeffekte, um die trägerphasenbasierte GNSS-Ortung zu verbessern.

In einem Verbundvorhaben, finanziert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und begleitet durch den TÜV Rheinland, erfoscht eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe der Leibniz Universität Hannover (Institut für Erdmessung) gemeinsam mit den Firmen Bosch (Hildesheim) und Geo++ (Garbsen) ein robustes und genaues Konzept sowie Korrekturverfahren zur optimalen Fahrzeugortung in urbanen Umgebungen, basierend auf Verfahren der Satellitennavigation (GPS/GNSS). Das Vorhaben wird im Fachprogramm Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien im Themenfeld Hochgenaue Lokalisation durchgeführt.

Nach heutigem Stand der Technik ist eine zuverlässige Ortung im innerstädtischen Umfeld für das hochautomatisierte Fahren nur durch eine umfassende Fusion eines GNSS-Sensors mit verschiedenen kostspieligen Sensoren (Radar, Video, Lidar) zu erreichen. Gelingt es, den notwendigen GNSS-Sensor mit den zu entwickelnden Korrekturverfahren in seiner Genauigkeit und Robustheit zu steigern, kann die sichere Lokalisierung mit einem wesentlich geringeren Aufwand für weitere Sensoren (bildgebende, etc.) realisiert werden. Das Vorhaben leistet seinen Beitrag mit dem Ziel, dem hochautomatisierten Fahren im innerstädtischen Bereich zu wirtschaftlichem Erfolg zu verhelfen.

Die Professur von Prof. Dr.-Ing. Schön beteiligt sich aktiv an diesem Vorhaben mit der Entwicklung methodischer Konzepte und mathematischen Modellierungen der GNSS-Signaleigenschaften sowie Analyse der notwendigen Modellparameter zur Beschreibung der GNSS-Signalcharakteristiken, die als Grundlagen der neuen Korrekturkonzepte dienen.


Nähere informationen erfahren Sie auf den Seiten der Professur für Positionierung und Navigation