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Bachelorarbeit Flächen- und Immobilienmanagement

Verkleinerung von Bodenrichtwertzonen durch Einsatz eines räumlichen Interpolationsverfahrens am Beispiel der Stadt Hannover

Betreuung:Alexandra Weitkamp, Winrich Voß
Bearbeitung:Jan Sander
Abgabe:2013

Aufgabe der Gutachterausschüsse ist die Zonierung und Bewertung von Bodenrichtwertzonen. Nach § 5 der neuen BRW-Richtlinie sind diese so abzugrenzen, dass „lagebedingte Wertunterschiede zwischen der Mehrzahl der Grundstücke und dem Bodenrichtwertgrundstück nicht erheblich sind“. Für zwei besonders große BRW-Zonen in Hannover soll in Zusammenarbeit mit dem Gutachterausschuss eine Unterteilung geprüft werden. Aufgrund der zu geringen Kauffallzahlen und zur Automatisierung dieses Vorgangs werden räumliche Interpolationsverfahren angewendet. Diese Methodik wird durch Expertenbefragung validiert. Es wird gezeigt, dass eine Abgrenzung von neuen Zonen mit Hilfe räumlicher Interpolationsverfahren anhand von Strukturdaten grundsätzlich möglich ist. Ohne das Hinzuziehen von Experten ist die vorgestellte Methodik zwar durchführbar, aber die praktikable Umsetzung ist nicht gewährleistet, da bestimmte Aspekte nicht beachtet werden. Für eine grundlegende Einschätzung der Lage können räumliche Interpolationsverfahren durchaus als Hilfe genutzt werden. Die Zuschaltung von Expertenbietet dann die Gelegenheit, Vorwissen mit in die Zonierung einfließen zu lassen und ggf. auftretende Probleme zu diskutieren.

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