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Bachelorarbeit Flächen- und Immobilienmanagement

Ermittlung von Mietlagen für Wohnnutzung im Vergleich zu den Bodenrichtwertzonen am Beispiel der Stadt Hildesheim

Betreuung:Alexandra Weitkamp, Winrich Voß
Bearbeitung:Madeleine Repschies
Abgabe:2013

In dieser Arbeit wird der Einfluss wohnungs- und umgebungsbezogener Mietwohnwertkriterien auf die Nettokaltmiete pro Quadratmeter für die Stadt Hildesheim analysiert. Der verwendete Datensatz wird hinsichtlich zu prüfender Einflussfaktoren untersucht und um soziale und strukturelle Kriterien ergänzt. Anhand von multiplen linearen Regressionen werden signifikante Kriterien ermittelt. Auf Grund des sich hieraus ergebenen geringen Erklärungsgehaltes wird das Fehlen weiterer signifikanter Einflussfaktoren deutlich.

Durch Expertengespräche wird die vermutete Signifikanz der Einflussfaktoren der Ausstattung und des Maßes der baulichen Nutzung bestätigt. Hierfür zeigt sich im Ergebnis ein gravierender Mangel an Erhebungen. Weiterhin wird eine Abgrenzung und Unterteilung der Mietwohnlagen in der Stadt Hildesheim mithilfe der Einschätzung der Experten erarbeitet. Durch die in den Klassen verbleibende starke Streuung der Miethöhen zeigt sich abermals das Fehlen wichtiger Einflussfaktoren zur belastbaren Erklärung der jeweiligen Miethöhe. Zusätzlich wird aus den Untersuchungen ein außergewöhnlich geringer Bezug zu üblicherweise wichtigen Einflussgrößen wie Wohnfläche, Baualter, etc. deutlich. Genauso fehlt ein erkennbarer Zusammenhang zwischen Bodenrichtwertzonen und gezahlter Miethöhe. Insgesamt existieren für eine Ermittlung der Mietwohnlagen für die Stadt Hildesheim nur unzureichende Erhebungen im zur Verfügung gestellten Datensatz des Gutachterausschusses; Verbesserungsvorschläge runden die Arbeit ab.

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