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Studierende vermessen im Raum Bad Salzdetfurth

Studierende der Leibniz Universität Hannover führen Höhen- und Lagevermessung durch

Es wird wieder fleißig vermessen: Studierende des Bachelorstudiengangs Geodäsie und Geoinformatik der Leibniz Universität Hannover üben ingenieur-geodätische Messungenvom 10. bis 21. Juli 2017 im Raum Bad Salzdetfurth - Derneburg.

In den ersten Tagen werden sich die Studierenden des 4. Semesters hauptsächlich auf das niedersächsische Festpunktfeld konzentrieren. Mithilfe des GNSS, also des globalen Navigationssatellitensystems (englisch: global navigation satellite system), werden sie dieses Festpunktfeld im Raum Bad Salzdetfurth - Derneburg überprüfen. Durch den Empfang der Signale von Navigationssatelliten lassen sich die Positionen genau bestimmen. In den darauffolgenden Tagen führen die Studierenden Messungen zur Höhenbestimmung mit Präzisionsnivellier und zur Lagebestimmung mit Präzisionstachymetern durch. Diese Messungen werden hauptsächlich in den Bereichen nördlich und südlich der Sauberge durchgeführt sowie im Umfeld der Hammersteiner Höhe.

Die Aufgabe der Studierenden ist die Höhenbestimmung mittels Präzisionsnivellement sowie die Trassierung (Planung) und Absteckung im Tunnel- und Straßenbau. Ihr Ziel ist es, ihr theoretisch erworbenes Wissen in der Praxis einzusetzen. Anschließend werten die Studierenden die Daten eigenständig unter Nutzung des digitalen Datenflusses mit moderner Software aus. Der überwiegende Teil der Ergebnisse wird vom Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN) weiterverwendet.

Interessierte haben während des Besuchertags am Donnerstag, 20. Juli 2017, ab 14 Uhr die Möglichkeit, Einblicke in die praktische Arbeit sowie in die Ergebnisse der Vermessungsarbeiten zu erhalten. Dazu öffnet die Sothenbergschule, Am Mühlenbusch28, 31162 Bad Salzdetfurth. Außerdem stellen die Studierenden die modernen GNSS-Empfänger, Nivelliere sowie Tachymeter vor und demonstrieren die Laserscanning-Funktionalität aktueller Tachymeter.

Das Geodätische Institut bittet darum, die provisorisch vermarkten Punkte, Stative und Instrumente unverändert zu lassen, da sonst mehrstündige Arbeiten zunichte gemacht werden können.

Für weitere Informationen steht Ihnen Dr.-Ing Jens-André Paffenholz vom Geodätischen Institut der Leibniz Universität Hannover unter Telefon +49 511762 2462 oder per E-Mail unter paffenholzgih.uni-hannover.de gern zurVerfügung.